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Das neue Erscheinungsbild …

Es ist viel passiert. Mittlerweile ist der Verlag offiziell angemeldet. Damit kann ich an dieser Stelle auch den Namen meines Verlages bekannt geben. Mein Verlag heißt “Vogelgesang Verlag”. Naja, ich gebe zu, bei einem solchen Nachnamen, bietet sich das natürlich wirklich an.

Seit dem 03.03.2015 ist der Vogelgesang Verlag offiziell. Auch der Schutz der Marke ist bereits beantragt und läuft. Interessanter Weise kann man das mittlerweile sehr einfach und direkt über das Internet machen. Was mich überrascht hat ist, dass der Schutz der Marke ab dem Antragsdatum gilt. Das Markenamt recherchiert und nur wenn der Schutz der Marke nicht gerechtfertigt ist, wird dieser wieder aufgehoben bzw. kommt nicht dauerhaft zu Stande.

Nach dem Schutz der Marke und der Anmeldung beim Gewerbeamt bei einer sehr freundlichen Mitarbeiterin im Gewerbeamt Lichtenberg bin ich nun an der Gestaltung einer Homepage für den Verlag. Dazu habe ich mir wieder die Unterstützung von Short Cuts geholt. Die Entwürfe der neuen Homepage, genauso wie die Gestaltung der Buchcover, sind wie schon beim Logoentwurf sehr stimmig. Eine Arbeit die unglaublich Spaß macht. Farben und Formen ergeben ein Gesamtbild, welches aufeinander abgestimmt ist. Etwas was man viel zu oft vernachlässigt in der Außendarstellung eines Unternehmens. Macht man sich diese Arbeit und investiert man dort bereits am Anfang einer Unternehmensgründung dann bringt das für die Darstellung des Unternehmens viele Pluspunkte. Abgesehen davon, das es wirklich Spaß macht zuzuschauen, wie sich das eigene Unternehmen entwickelt.

So viele Entscheidungen …

Es ist ja wirklich unglaublich wie viele Entscheidungen man zu treffen hat, bis ein Logo entsteht. Da steht man zuerst einmal vor der Aufgabe eine Agentur zu finden, mit der man diese anspruchsvolle und spannende Aufgabe zusammen angehen möchte. Eine Agentur, bei der man sich “zu Hause” fühlt und den Eindruck hat “verstanden zu werden”. Schon allein das ist in Berlin eine Herausforderung, gibt es doch unzählige Werbe- und Marketingagenturen die bereit sind ihre Dienstleistungen für Jedermann und Jedefrau anzubieten.

Ich habe bei Short Cuts eine Agentur gefunden, die mit Ihrem Ansatz der Wertekommunikation und ihren Referenzbeispielen zu 100% überzeugt. Auch wenn man sicherlich günstiger an ein Logo kommen könnte, hat in diesem Fall Qualität tatsächlich ihren berechtigten Preis und jeder einzelne Euro ist super gut investiert. Eine Ausgabe die sich absolut lohnt.

Die vier Vorschläge für mein Logo sind so unterschiedlich, ansprechend und dermaßen genial, dass ich wirklich überrascht war und mit einem Lächeln in der Präsentation saß. Es war genial und hat einfach nur Spaß gemacht. Es sind vier tolle Logo-Entwürfe!

Zwei davon waren sofort in der engeren oder sagen wir engsten Auswahl. Eins der Beiden würde es werden. Doch welches? Wie entscheidet man welches Logo zu einem selbst und zu dem neuen Verlag passt? Nehme ich Individualität oder Eleganz? Kompakte Festigkeit oder beschwingte Bewegtheit? Den Hingucker oder den Ins-Staunen-Versetzer? Eine schwierige Entscheidung. Wenn ich Freunde oder Kollegen frage, dann sind alle für eine Auswahl genau der beiden Logos, die auch ich in der engeren Wahl habe. Doch welches davon, dass ist keine so klare und eindeutige Entscheidung. Es sind aber auch wirklich einfach beide so gut!

Ein paar Tage habe ich ja noch bis ich mich entscheiden muss. Und dann werden mit dem Gewinner-Logo verschiedene Farbkonzepte entwickelt, die dann ja auch noch einer Entscheidung harren. Es bleibt also weiterhin spannend.

Der Weg …

Was aber genau heißt denn auf dem Weg zu sein?

Für mich heißt es, ich bin dabei meinen Verlag zu gründen. Was genau ich dabei erlebe, welche Fragen mich dabei bewegen und welche Entscheidungen ich für meinen Verlag treffe, darüber möchte ich hier schreiben.

Natürlich ist schon viel passiert. Ich bin vorher einfach schlichtweg nicht auf die Idee gekommen einen Blog zu schreiben. Weshalb auch, es gibt ja schon eine ganze Menge. Und jetzt gibt es eben noch einen mehr.

Von Anfang an wusste ich wie mein Verlag heißen soll. Das wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten. Das werde ich Ihnen erst mitteilen, wenn der Verlag im Handelsregister angemeldet ist. Bis dahin aber wird es noch ein kleines bisschen dauern.

Ich wusste also wie mein Verlag heißen sollte. Was ich nicht wusste war, welche Rechtsform er haben sollte. Diese Frage hat mich tatsächlich fast ein halbes Jahr beschäftigt (ich hab ja auch noch einen Job). Die Möglichkeiten sind schier erschlagend. Vor allem wenn man sich mit BWL nicht wirklich auskennt. Was mich dabei am meisten überrascht hat, war die Tatsache, dass man einen Verlag als Gewerbe über einen Gewerbeschein laufen lassen kann. Günstiger kann man gar nicht starten. Allerdings macht es Sinn den Verlag dann auch über einen Notar im Handelsregister anzumelden. Möchte man seine eigenen Bücher dann auch zum Beispiel online verkaufen, braucht es noch den Gewerbeschein für einen Versandbuchhandel (nach meinem Stand des Wissens).

Wie dieser Blog entstand …

Es gibt viele Gründe mit dem Erstellen und Schreiben eines Blogs zu beginnen. Jeder Einzelne ist davon sicher sehr individuell und hat seine eigene Geschichte. So auch der Beginn meines Blogs.

Der Beginn meiner Bloggeschichte liegt nun fast schon über vier Jahre zurück. Vor vier Jahren lernte ich in der Ausbildung zum Lifecoach “Metaphern schreiben”. Dieses Ausbildungsfach sollte die Inhalte der Coachingausbildung ergänzen und bereichern. Für mich hat es das auf jeden Fall. Es stellte sich nämlich heraus, dass ich das sehr gut konnte. Ich hatte ein Händchen für Worte und Bilder. Hier lud mich das Leben das erste Mal konkret ein, ein Buch zu schreiben.

Ich war begeistert. Hatte ich doch überhaupt nicht damit gerechnet, dass meine Geschichten und Erzählungen so gut ankamen. In verschiedenen Kontexten vorgelesen und vorgestellt, gab es immer wieder die leise Frage nach einem Buch.

In den folgenden Wochen und Monaten schrieb ich so drei Bücher. Nur mit dem verlegen wollte es nicht so klappen. Mehrere Verlage hatten Interesse… doch es war wie verhex, immer vor der Unterschreibung des Vertrages gab es Stillstand. Keine Vorwärtskommen und keine Einigung. Die Folge war, dass ich darüber nachzudenken begann, einen eigenen Verlag zu gründen. Einen Buchverlag mit dem ich selbst meine Bücher verlegen wollte. Darüber rede ich jetzt bestimmt schon über ein Jahr. Naja, manchmal brauchen die Dinge einfach ihre Zeit. Und jetzt bin ich auf dem Weg.